Harianne und Paula

fotoshooting geburtstag

Paula und ihre Stute Harianne durfte ich für ein Fotoshooting am heimischen Stall besuchen. Paula hat das Fotoshooting von ihrer Mama zum 18. Geburtstag geschenkt bekommen – ist das nicht ein tolles Geschenk?

Paula wünschte sich Fotos von ihr und Harianne gemeinsam und wir starteten direkt am Stall an einem kleinen Buschrand mit den ersten Fotos. Im Anschluss machten wir uns auf dem Weg zum Reitplatz und stoppen auf dem Weg noch an zwei anderen Locations.

Die zwei haben eine ganz tolle Verbindung zueinander und es hat mir eine wahnsinnige Freude bereitet beide zu Fotografieren!

Rebecca und ihr Andalusier Quitador

Tierfotografie München

Rebecca kenne ich schon ein Weilchen, denn 2016 habe ich sie und ihr damaliges Pony Lucky fotografiert. Dieses Mal sollte es um ihr neues Pferd gehen – um den schönen großen Spanier Quitador!

Rebecca wollte mit ihrem Andalusier zu mir kommen und wir trafen uns an der schönen See Location. Die kennen bereits einige von euch – doch für Rebecca & Quitador war es neu. Wir waren etwas gespannt, wie der hübsche Kikki (das ist sein Spitzname) sich beim Fotoshooting benimmt – ist er doch erst zarte 4 Jahre alt.

Deswegen entschieden wir uns erst für Fotos mit seiner Trense. Sicherheit geht vor und noch dazu, ist ein Reitzaum für Fotos nicht ungeeignet.

Wir starteten mit innigen Schmusefotos von den Beiden und sie harmonierten wirklich sehr!

Nachdem wir ganz tolle Momente der Beiden einfangen konnten, gingen wir ein Stück weiter auf eine große Wiese. Da der junge Spanier total ruhig war, wechselten wir von Reittrense zum dünnen Fotografenhalfter – das ist ein dünnes Seilhalfter, welches bei der Bildbearbeitung restlos verschwindet. So können wir ganz freie Fotos kreieren ohne auf die Sicherheit verzichten zu müssen!

Tierfotografie München

Der nächste Fußmarsch führte uns zum nahegelegenen See. Er ist echt ein Traum – eingerahmt von Weiden und anderen schönen Bäumen ist er ein Traum zum Fotografieren! Dort angekommen fotografierten wir vorerst außerhalb des Wassers – ein paar schöne Portraits von Kikki sowie nochmal Bilder der Beiden zusammen.

Im Anschluss durfte Kikki sich das Wasser genauer anschauen – wir wussten gar nicht ob er Wasser mag oder dort rein gehen möchte. Doch es stellte sich raus, der große Andalusier liebt Wasser! Das planschen war eine super Belohnung – er hat das ganze Fotoshooting suuuper mitgemacht – ich bin ganz stolz auf ihn!

Tierfotografie München

Sonnenaufgangsshooting mit Lacey

Sonnenaufgang

Anfang Oktober kam mich Caroline mit ihrer Stute Lacey PJ besuchen für ein Fotoshooting im Sonnenaufgang. Sie hat sich dafür meine schöne Location am See ausgesucht & noch dazu meine Lieblingszeit. Kurz vor Sonnenaufgang haben wir uns auf dem Parkplatz getroffen und dann ging es auch schon los.

Die 7 jährige Hannoveraner Stute war super brav und hat ganz toll mitgemacht. Das Licht war ein Traum und wir konnte einfach super geniale Fotos zaubern!

Caroline hat bei diesem Shooting zwei gewonnene Gutschein eingelöst, die sie bei Turnieren im Münchner Umland gewonnen hatte. Viele Turniere in Bayern und auch darüber hinaus bekommen von mir Ehrenpreise für die Gewinner und die Reiter freuen sich unheimlich über diesen tollen Preis!

Silence is better than bullshit!

Tierfotografie München

Silence is better than bullshit!

  Nachdem ich heute morgen von meinem Vorhaben mit der neuen Blogkategorie erzählt habe, muss ich nach der heutigen Steilvorlage dazu auch gleich den ersten Artikel verfassen.   Ganz dem Thema gewidmet: Silence is better than bullshit! Diesen Spruch gibt es schon sehr lange und viele kennen ihn auch unter: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Mund halten. Und so ist es auch liebe Leute. Täglich posten viele Freizeitreiter, Sportreiter oder junge Pferdemädels Bilder vom eigenen Pferd im Internet. Immer häufiger kommt es hier zu haarsträubenden Situationen von Leuten, die einfach keine Ahnung haben. Keine Ahnung nicht in dem Sinne, dass Sie sich mit der Materie (hier Pferd und Reiten) gar nicht auskennen, aber keine Ahnung von der Situation auf dem gezeigten Foto. Denn ein Foto ist und bleibt eine Momentaufnahme und viele machen sich gar keinen Gedanken, wie sehr, böse und zu schnell geschriebene negative Kommentare verletzen können. Da postet ein fröhliches Reitermädchen ein Foto von sich und ihrem Pferd während der Reitstunde mit folgendem Text: Heute lief mein kleiner sooooo schön und daran möchte ich euch teilhaben lassen, weil ich darüber sehr glücklich bin. Nun ist auf dem Foto das Pferd minimal hinter der Senkrechten und schon geht es los. Die ersten Kommentare lauten so oder so ähnlich:
  • Rollkur! Du Tierquäler!
  • Wie kannst Du nur mit dieser Trense reiten und überhaupt warum reitest Du überhaupt mit Gebiss?
  • Englisch Reiten ist total schlecht fürs Pferd, warum machst Du das? Dein Armes Tier!
  • Die Hinterhand ist aber nicht sehr aktiv. Du solltest ihn mal richtig reiten und trainieren
  • Und und und
Diese Liste ist wohl fast unendlich weiter zu führen! Und ich bekomme dabei wirklich Ausschlag! Liebe Leute, wisst ihr, dass dieses Mädchen vielleicht grad am Anfang Ihrer Reitkarriere steht? Das dieses Mädchen ihr Pferd über alles liebt? Das das Pferd von jemand ganz anderen ausgebildet wurde und Sie nun daran arbeitet, dass er sich nicht immer hinter die Senkrechte verzieht? Dass das Pferd ein „Problempferd“ ist? Dass das Pferd sich aufgrund körperlichen Gegebenheiten schwer tut, vor der Senkrechten zu laufen? Oder dass es einfach nur eine MOMENTAUFNAHME der Reitstunde war und das Pferd den Rest der Stunde super locker gelaufen ist? Nein, das wissen die Kommentarverfasser nicht. Das Mädchen sitzt nun zu hause, liest diese Kommentare und versteht die Welt nicht mehr. Urteilen aufgrund eines Bildes ist nicht korrekt und vor allem nicht fair!   Immer mehr suchen die kleinsten Fehler bei anderen. Natürlich ist es schön, dass in der Reiterwelt viele sehr aufmerksam sind um auch Missstände aufzudecken, aber bei 90% der Bilder, die negativ geredet werden, handelt es sich nicht um einen Missstand. Ich würde mir wünschen, dass die Leute nicht immer die kleinsten Fehler suchen sondern sich auch einfach mal über die Freude, den Erfolg oder den schönen Moment mit anderen freuen! Doch scheinbar sei niemand etwas gegönnt, außer einem selbst. DSC_4642 Als ich heute auf meiner Facebook Seite einen Post veröffentlicht habe, mit einem Pony welches sich in einem alten Barockstall wälzt, bekam ich einen Kommentar, den ich dreimal lesen musste um sicher zu gehen, dass ich das auch wirklich las! Hier wurde ich gefragt, was ich daran genial fände, ein Pferd über rutschigen Boden zu jagen und es dann zu fotografieren, wenn gestürzt ist. Dafür würde jedes Verständnis fehlen!   Das einem dafür jegliches Verständnis fehlt, verstehe ich – mir auch! Aber ich weiß bis jetzt nicht, ob da wirklich von meinem Bild gesprochen wird!? Ich zeigte ein Pony, welches sich am Boden wälzt. Dieses Pony wurde vorher auf Kommando abgelegt und fand es dann super sich auf dem Holzboden zu wälzen. Und das hat er nicht nur einmal gemacht, weil er einfach Spaß dran hatte und ihm danach war. Fragen kostet nichts – warum wird also ein solch böser und strenger Kommentar unter ein Foto gepostet ohne überhaupt nach dem Hintergrund des Bildes zu fragen? Warum gehen die Leute immer vom negativen aus? Warum möchten so viele Menschen andere Sachen schlecht reden?   Wenn es sich nicht um einen Missstand und offensichtliche Tierquälerei handelt, sei es jedem selbst überlassen was er macht und tut. Auch mit seinem Pferd! Man traut sich schon kaum mehr Bilder zu zeigen, welchem das Pferd nur einen Halsring trägt, oder eine Dressurreiterin bei einem ordentlichen Training. Geschweige denn ein Portrait, welches ein Pferd mit Trense zeigt und Sperrriemen! Ich bin auch kein Freund davon, aber das muss ich auch nicht sein! Ich halte mich aus Dingen anderer raus, wenn Sie mich nicht direkt betreffen und lebe treu nach dem Motto:

Leben und leben lassen!

  Vielleicht geht jeder mal in sich und überlegt, ob es manchmal nicht sinnvoller ist, keinen anstatt einen unqualifizierten und aus der Luft gegriffenen Kommentar zu hinterlassen.