Workshop in Hessen – Spin meets Stop

Fotoworkshop auf der Lohrberg Ranch in Büdingen Landkreis Wetteraukreis am 26.09.2020

Für Fortgeschrittene

min. 5 max. 8 Teilnehmer

Durch die kleinen Kursgruppen kann ich mich individuell auf jeden Teilnehmer einstellen und mir Zeit nehmen die Fragen und Probleme zu lösen. Der ganze Tag wird sich rund um das Thema Fotografie & Pferde drehen.

Verschiedene Motive und Locations lassen keine Wünsche offen und wir können so die unterschiedlichsten Lichtstimmungen analysieren, lernen und umsetzen.

Ein ganzer Stall voller Westernpferde in unterschiedlichsten Farben und auch bunte Ponys stehen uns zur Verfügung.

Die Pferde von Bianca und Fredy sind bereits Fotoshooting erprobt.

Mit ein Highlight werden actionreiche Reitbilder sein. Spins, Stops und vieles mehr von begnadeten Reitern auf hoch ausgebildeten Pferden.

vorläufiger Ablauf des Tages

12:00 Uhr – Theorie

Vorstellungsrunde

Theorieteil:

  • Bildanalyse
  • Arbeiten mit dem Pferd und seinem Verhalten
  • Lichtsituationen sehen, verstehen, einsetzen & analysieren
  • Bildaufbau und deren Wirkung
  • Kontraste kennen und einsetzen
  • Besonderheiten in der Pferdefotografie
  • Umgang mit dem Kunden/Model/Pferd

14:00 Uhr – Praxis Teil I

 

  • Locationsuche am Reitstall und in der Umgebung
  • Lichtsituationen sehen und nutzen
  • Finale Vorbereitung der Models
  • Wahl des richtigen Equipments
  • Portraits vor schwarzem Hintergrund
  • Portraits in der Natur
  • Rassefotos
  • Freilaufbilder auf der Koppel
  • Bewegungsbilder am Longierhalfter
  • Detailaufnahmen
  • Pferd-Mensch Fotos im Westernstil

18:00 Uhr – TEIL III – Praxis

Ende ca 20:00 Uhr nach Sonnenuntergang

  • Reitbilder in der offenen Reithalle
  • Spins, Stops und viele andere Westernlektionen
  • Bilder im Sonnenuntergang

Zwischendurch werden in kleinen Pausen die Fotos besprochen und analysiert. Außerdem wird es zwischen dem Praxis Teil I & II eine Essenspause geben.

Welche Models stehen zur Verfügung? 

Auf der Lohrberg Ranch stehen uns verschiedenste Westernpferde in den unterschiedlichsten Farben zur Verfügungen. Hengste, Wallache und Stuten. Hoch ausgebildete und erfahrene Turnierpferde zeigen was sie können.

KOSTEN

 

300€ p.P.

inklusive Getränke & Snacks

Wie melde ich mich an?

Via Mail an hello@claudiarahlmeier.de

BETREFF: Workshop „Hessen“

WEITERE WICHTIGE INFORMATIONEN:

Was passiert mit den entstandenen Fotos und wie darf ich sie nutzen?

Die entstandenen Bilder dürfen für eigene (nicht kommerzielle Zwecke) verwendet werden. Bei Veröffentlichungen im Internet ist zu kennzeichnen, dass die Bilder bei dem Workshop von Claudia Rahlmeier entstanden sind. Die Weitergabe oder der Verkauf an Dritte ist nicht gestattet.

Was muss ich mitbringen und was muss ich bereits können? 

  • Digitale Spiegelreflexkamera
  • Teleobjektiv mit mind. 130mm (bestmöglich ein 70-200mm Teleobjektiv)
  • Handbuch, Akkus, Speicherkarten
  • Kleidung die schmutzig werden darf
  • optional kannst Du Deinen Laptop mitbringen – das ist aber kein Muss
  • Basics von Lightroom & Photoshop von Vorteil

Du solltest Deine Kamera bedienen können und wissen, wo die wichtigsten Einstellungen sind. Bitte bring auf jeden Fall Dein Handbuch mit, damit wir zur Not nachlesen können.

Was passiert bei schlechtem Wetter?

Der Kurs findet bei jedem Wetter statt. Bei schlechtem Wetter werden wir den Tagesplan an das Wetter anpassen.

Bombon im Winterwonderland

Der Winter mit seinen schönen Lichtstimmungen ist mir mit die liebste Jahreszeit für Pferdefotos.

Diese Serie entstand bereits im Dezember 2016 und hat es endlich in meinen Blog geschafft.

Das Fotoshooting mit Bombon entstand ganz spontan, denn ich wollte den Weihnachtskranz unbedingt am nächsten Tage testen. Also habe ich schnell nach einem passenden Model gesucht und früh morgens ging es in den Münchner Westen.

An einem mir vollkommen fremden Stall mit vollkommen fremden Pferden und Menschen haben wir es geschafft, diese Fotoserie mit super wenig Aufwand entstehen zu lassen. Es hat einfach alles gepasst.

Walking in a Winterwonderland

Ruby & Laura

Im Juli ging es für mich zu einem Fotoshootingtermin mit der lieben Laura und ihrer Quarter-Mix Stute Ruby. Ruby steht nur knapp 10km von mir entfernt – also Heimspiel im Freisinger Landkreis.

Was mich an diesem Termin besonders gefreut hat, es war ein Wiedersehen mit Laura und Ruby. Das erste mal habe ich die hübsche Stute 2015 fotografieren dürfen – damals im Winter und ohne Laura.

Ruby hat eine ganz besonders tolle Farbe und einen sehr schönen Charakter. Leider ist die Stute sehr krank und man weiß nicht, wie lange sie noch hier bei uns sein wird. Viele verschiedene Krankheitsbilder und es geht mal besser, mal schlechter.

Laura kümmert sich so wundervoll um Ruby und versucht alles, damit es ihr besser geht. Ich drücke beiden die Daumen, dass es weiterhin so gut läuft wie derzeit und vielleicht sehen wir uns zu einem anderen Fototermin erneut!

Fotoshooting mit Claudia und Ihrer Darcy

Im Mai hatte ich ein wunderbares Fotoshooting mit Claudia und ihrer Stute Darcy. Beide habe ich 2016 bei unserem ersten Fototermin kennen lernen dürfen. Bei unserem ersten Date war Darcy gerade erst 3 Jahre alt und ich habe mich riesig gefreut, dass ich die beiden nun zwei Jahre später wieder treffen durfte.

Claudia kam mit Darcy von Weißenburg zu mir gefahren und wir haben uns bereits morgens gegen 07:30 Uhr an meinem schönen See getroffen um neue Bilder zu zaubern. Ein bisschen Regen macht überhaupt nichts und hat den Bildern einen ganz besonderen Look verpasst!

Es war einfach wieder super toll – Claudia & Darcy sind so ein tolles Team und die zwei sind so eingespielt, dass wir nicht mal einen Helfer gebraucht haben.

Für Darcy war der See und überhaupt Wasser neu – wir wussten nicht, ob sie für uns ins Wasser gehen möchte – sie fand es toll! Am liebsten wäre sie geschwommen und nicht mehr raus gekommen.

Ich freue mich auf weitere Treffen mit Claudia und ihrer Stute Darcy in der Zukunft!

 

P.S. An diesem See können jederzeit Fotoshootings statt finden. Weitere Infos dazu gibt es HIER

Fotografierst Du noch oder…. ?

Eins sei mal vorweggesagt, ich bin auf keinen Fall gegen Bildbearbeitung ABER….

…als ich angefangen habe, mich mit der Fotografie zu beschäftigen, dachte ich noch gar nicht an Photoshop & Co. Doch unweigerlich setzt man sich natürlich damit auseinander und findet, so wie ich, gefallen daran.

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Allerdings sieht man hierbei schon die Reihenfolge und somit die Priorität des ganzen – erst die Fotografie und dann die Bildbearbeitung. Und genau DAS, ist der Punkt!

Mir war und ist es immer wichtig, die Bilder so gut wie möglich aufzunehmen. Sicherheit steht an oberster Stelle und an zweiter Stelle steht, das Bild so gut zu planen und strukturieren, dass es meiner Idee, meinem gewollten Ergebnis, so nahe wie möglich kommt.

Die Magie ist es für mich, auf den Moment zu warten – eben bis er für mich perfekt ist und nicht den tollen Moment meines Motives aufzunehmen und am Ende den Rest perfekt zu machen.

Verliert es nicht total an Magie? Die Magie, dass Pferde frei über eine Wiese laufen? Die Magie, dass bestimmt viel Arbeit und Training hinter einem Bild steckt? Die Magie, mit dem Pferd so gut umzugehen, dass es vertraut und man gemeinsam frei arbeiten kann?

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Als ich anfing anderen Fotografen auf Facebook zu folgen kamen mir immer wieder Fragen wie: Wie bleibt das Pferd genau dort stehen? Wie macht die das, dass das Pferd dort wild durch ein Blumenfeld galoppiert? Was für ein perfekter Moment, wie bekommt die das Pferd dazu, genau das so zu machen?

Ich war einfach fasziniert, wie man mit Pferden so arbeiten kann, damit man das perfekte Ergebnis bekommt.

Aber meine Illusion wurde leider ziemlich schnell zerstört! Immer mehr Vorher-Nachher Bilder und Tutorials tauchten auf und schnell wird klar, das ist keine Magie, das ist Zauberei. Und beim Zaubern geht es um Tricks, um Täuschung und um Irreführung! Ich war entsetzt und fast schon traurig über das, was ich nach und nach herausfand. Es scheint bei vielen die Regel zu sein, Halfter und Trensen weg zu zaubern oder komplette Hintergründe auszutauschen. Menschen vor und hinter Pferden weg zu retuschieren oder einen Sonnenuntergang mühsam ins Bild zu zaubern, wo gar keiner war.

Logisch, auch ich schwinge gerne den Pinsel meines Photoshop Programmes, aber ich verändere i.d.R. nicht das komplette Bild. Da werden Kunstwerke erschaffen, die für mich nicht mehr viel mit Fotografie zu tun haben. Man schieße ein standardmäßiges Bild und verändert dann alles, was einem nicht gefällt.  Auch reden alle immer von Bildstil. Und damit wird Lightroom und Photoshop in Verbindung gebracht. Das gehört auch dazu, aber viele Stile entstehen ausschließlich in diesen Bearbeitungsprogrammen.

Ein Bildstil fängt aber doch schon viel eher an. Bei der Idee, der Planung, der Modelsuche, der Locationsuche, der Umsetzung, der Perspektive und natürlich bei der Einstellung und Einsetzung der Kamera und der Objektive.

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Ich sehe viel zu oft, in meinen Augen, ganz schlecht und kaputt bearbeitete Fotos. Stempelspuren, die sich über das ganze Bild ziehen. Himmel und Hintergründe die da nicht hin gehören, offensichtlich! Pferdehälse die in der Realität nicht so pompös sind. Da werden Herbstblätter, Sonneneffekte und seltsame Farben in das Bild eingebaut.

Klar, alles eine Frage des persönlichen Geschmacks, aber ist es nicht viel spannender, dass alles im Vorfeld zu versuchen? Mehr Zeit der Fotografie zu widmen um weniger Zeit am Computer zu vergeuden?

Besonders in der Pferdefotografie setze ich auf Natürlichkeit und versuche die Rahmenbedingungen so gut wie möglich zu gestalten, damit freies oder nahezu freies Arbeiten möglich ist.

Wie seht und haltet ihr das? Ich bin auf eure Meinung dazu sehr gespannt und weiß jetzt schon, hier scheiden sich die Geister!