Workshop in Hessen – Rassenvielfalt und Western

Fotoworkshop auf der Lohrberg Ranch in Büdingen Landkreis Wetteraukreis am 20.10.2018

min. 5 max. 8 Teilnehmer

Durch die kleinen Kursgruppen kann ich mich individuell auf jeden Teilnehmer einstellen und mir Zeit nehmen die Fragen und Probleme zu lösen. Der ganze Tag wird sich rund um das Thema Fotografie & Pferde drehen.

Verschiedene Motive und Locations lassen keine Wünsche offen und wir können so die unterschiedlichsten Lichtstimmungen analysieren, lernen und umsetzen.

Verschiedene Pferderassen an unterschiedlichen Locations stehen uns zur Verfügung.

Die Pferde von Sandra und Bianca sind bereits Fotoshooting erprobt. Wir haben eine große Rassenvielfalt, was diesen Workshop ganz besonders macht, denn wir müssen bei den pferdigen Models auf unterschiedliche Dinge achten und unser Auge weiter schulen.

Von kleinen Ponys, Lusitanos, Hafliger, Quarter bis hin zum Murgesen haben wir Farb- und Rassetechnisch einiges abgedeckt

Ablauf des Tages

12:00 Uhr – TEIL I  – Theorie

Vorstellungsrunde

Theorieteil:

  • Komponenten der Kamera und ihr Zusammenspiel
  • Grundeinstellungen der DSLR in der Pferdefotografie
  • Manueller Modus
  • Licht sehen, verstehen und einsetzen
  • Schärfentiefe verstehen, anwenden und kontrollieren
  • Bildaufbau und Wirkung
  • Besonderheiten in der Pferdefotografie
  • Umgang mit dem Kunden/Model/Pferd

13:00 Uhr – TEIL II – Bildbearbeitung

 

  • Bildbearbeitung
  • Mein Workflow mit Lightroom & Photoshop
  • Vorher-Nachher Vergleiche und Erklärung
  • Photoshop Basics (Masken, Ebenen etc.)
  • Farblooks, Retusche, Hautbearbeitung uvm.
  • Portfolio Review

14:30 Uhr – TEIL III – Praxis

Ende ca 18:30 Uhr 

  • Locationsuche am Reitstall
  • Licht sehen und verstehen
  • Finale Vorbereitung der Models
  • Auswahl des richtigen Equipments für Pferd und Mensch
  • Portraitaufnahmen der Pferde
  • Harmonische Pferd-Mensch Bilder
  • Reitbilder
  • Freilaufbilder
  • Detailaufnahmen
  • u.v.m.

Welche Models stehen zur Verfügung? 

Auf der Lohrberg Ranch stehen uns verschiedenste Pferde unterschiedlichster Rasse zur Verfügung. Von kleinen Ponys, Spaniern, Westernpferden u.v.m.

Gerittene Aufnahmen werden wir auf sehr gut ausgebildeten und gerittenen QH Pferden machen – natürlich im schicken Westernoutfit!

KOSTEN

 

280€ p.P.

inklusive Snacks

Wie melde ich mich an?

Via Mail an hello@claudiarahlmeier.de

BETREFF: Workshop „Hessen“

WEITERE WICHTIGE INFORMATIONEN:

Was passiert mit den entstandenen Fotos und wie darf ich sie nutzen?

Die entstandenen Bilder dürfen für eigene (nicht kommerzielle Zwecke) verwendet werden. Bei Veröffentlichungen im Internet ist zu kennzeichnen, dass die Bilder bei dem Workshop von Claudia Rahlmeier entstanden sind. Die Weitergabe oder der Verkauf an Dritte ist nicht gestattet.

Was muss ich mitbringen und was muss ich bereits können? 

  • Digitale Spiegelreflexkamera
  • Teleobjektiv mit mind. 130mm (bestmöglich ein 70-200mm Teleobjektiv)
  • Handbuch, Akkus, Speicherkarten
  • Kleidung die schmutzig werden darf
  • optional kannst Du Deinen Laptop mitbringen – das ist aber kein Muss
  • Basics von Lightroom & Photoshop von Vorteil

Du solltest Deine Kamera bedienen können und wissen, wo die wichtigsten Einstellungen sind. Bitte bring auf jeden Fall Dein Handbuch mit, damit wir zur Not nachlesen können.

Was passiert bei schlechtem Wetter?

Der Kurs findet bei jedem Wetter statt. Bei schlechtem Wetter werden wir den Tagesplan an das Wetter anpassen.

Ruby & Laura

Im Juli ging es für mich zu einem Fotoshootingtermin mit der lieben Laura und ihrer Quarter-Mix Stute Ruby. Ruby steht nur knapp 10km von mir entfernt – also Heimspiel im Freisinger Landkreis.

Was mich an diesem Termin besonders gefreut hat, es war ein Wiedersehen mit Laura und Ruby. Das erste mal habe ich die hübsche Stute 2015 fotografieren dürfen – damals im Winter und ohne Laura.

Ruby hat eine ganz besonders tolle Farbe und einen sehr schönen Charakter. Leider ist die Stute sehr krank und man weiß nicht, wie lange sie noch hier bei uns sein wird. Viele verschiedene Krankheitsbilder und es geht mal besser, mal schlechter.

Laura kümmert sich so wundervoll um Ruby und versucht alles, damit es ihr besser geht. Ich drücke beiden die Daumen, dass es weiterhin so gut läuft wie derzeit und vielleicht sehen wir uns zu einem anderen Fototermin erneut!

Fotoshooting mit Claudia und Ihrer Darcy

Im Mai hatte ich ein wunderbares Fotoshooting mit Claudia und ihrer Stute Darcy. Beide habe ich 2016 bei unserem ersten Fototermin kennen lernen dürfen. Bei unserem ersten Date war Darcy gerade erst 3 Jahre alt und ich habe mich riesig gefreut, dass ich die beiden nun zwei Jahre später wieder treffen durfte.

Claudia kam mit Darcy von Weißenburg zu mir gefahren und wir haben uns bereits morgens gegen 07:30 Uhr an meinem schönen See getroffen um neue Bilder zu zaubern. Ein bisschen Regen macht überhaupt nichts und hat den Bildern einen ganz besonderen Look verpasst!

Es war einfach wieder super toll – Claudia & Darcy sind so ein tolles Team und die zwei sind so eingespielt, dass wir nicht mal einen Helfer gebraucht haben.

Für Darcy war der See und überhaupt Wasser neu – wir wussten nicht, ob sie für uns ins Wasser gehen möchte – sie fand es toll! Am liebsten wäre sie geschwommen und nicht mehr raus gekommen.

Ich freue mich auf weitere Treffen mit Claudia und ihrer Stute Darcy in der Zukunft!

 

P.S. An diesem See können jederzeit Fotoshootings statt finden. Weitere Infos dazu gibt es HIER

Fotografierst Du noch oder…. ?

Eins sei mal vorweggesagt, ich bin auf keinen Fall gegen Bildbearbeitung ABER….

…als ich angefangen habe, mich mit der Fotografie zu beschäftigen, dachte ich noch gar nicht an Photoshop & Co. Doch unweigerlich setzt man sich natürlich damit auseinander und findet, so wie ich, gefallen daran.

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Allerdings sieht man hierbei schon die Reihenfolge und somit die Priorität des ganzen – erst die Fotografie und dann die Bildbearbeitung. Und genau DAS, ist der Punkt!

Mir war und ist es immer wichtig, die Bilder so gut wie möglich aufzunehmen. Sicherheit steht an oberster Stelle und an zweiter Stelle steht, das Bild so gut zu planen und strukturieren, dass es meiner Idee, meinem gewollten Ergebnis, so nahe wie möglich kommt.

Die Magie ist es für mich, auf den Moment zu warten – eben bis er für mich perfekt ist und nicht den tollen Moment meines Motives aufzunehmen und am Ende den Rest perfekt zu machen.

Verliert es nicht total an Magie? Die Magie, dass Pferde frei über eine Wiese laufen? Die Magie, dass bestimmt viel Arbeit und Training hinter einem Bild steckt? Die Magie, mit dem Pferd so gut umzugehen, dass es vertraut und man gemeinsam frei arbeiten kann?

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Als ich anfing anderen Fotografen auf Facebook zu folgen kamen mir immer wieder Fragen wie: Wie bleibt das Pferd genau dort stehen? Wie macht die das, dass das Pferd dort wild durch ein Blumenfeld galoppiert? Was für ein perfekter Moment, wie bekommt die das Pferd dazu, genau das so zu machen?

Ich war einfach fasziniert, wie man mit Pferden so arbeiten kann, damit man das perfekte Ergebnis bekommt.

Aber meine Illusion wurde leider ziemlich schnell zerstört! Immer mehr Vorher-Nachher Bilder und Tutorials tauchten auf und schnell wird klar, das ist keine Magie, das ist Zauberei. Und beim Zaubern geht es um Tricks, um Täuschung und um Irreführung! Ich war entsetzt und fast schon traurig über das, was ich nach und nach herausfand. Es scheint bei vielen die Regel zu sein, Halfter und Trensen weg zu zaubern oder komplette Hintergründe auszutauschen. Menschen vor und hinter Pferden weg zu retuschieren oder einen Sonnenuntergang mühsam ins Bild zu zaubern, wo gar keiner war.

Logisch, auch ich schwinge gerne den Pinsel meines Photoshop Programmes, aber ich verändere i.d.R. nicht das komplette Bild. Da werden Kunstwerke erschaffen, die für mich nicht mehr viel mit Fotografie zu tun haben. Man schieße ein standardmäßiges Bild und verändert dann alles, was einem nicht gefällt. 
Auch reden alle immer von Bildstil. Und damit wird Lightroom und Photoshop in Verbindung gebracht. Das gehört auch dazu, aber viele Stile entstehen ausschließlich in diesen Bearbeitungsprogrammen.

Ein Bildstil fängt aber doch schon viel eher an. Bei der Idee, der Planung, der Modelsuche, der Locationsuche, der Umsetzung, der Perspektive und natürlich bei der Einstellung und Einsetzung der Kamera und der Objektive.

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Ich sehe viel zu oft, in meinen Augen, ganz schlecht und kaputt bearbeitete Fotos. Stempelspuren, die sich über das ganze Bild ziehen. Himmel und Hintergründe die da nicht hin gehören, offensichtlich! Pferdehälse die in der Realität nicht so pompös sind. Da werden Herbstblätter, Sonneneffekte und seltsame Farben in das Bild eingebaut.

Klar, alles eine Frage des persönlichen Geschmacks, aber ist es nicht viel spannender, dass alles im Vorfeld zu versuchen? Mehr Zeit der Fotografie zu widmen um weniger Zeit am Computer zu vergeuden?

Besonders in der Pferdefotografie setze ich auf Natürlichkeit und versuche die Rahmenbedingungen so gut wie möglich zu gestalten, damit freies oder nahezu freies Arbeiten möglich ist.

Wie seht und haltet ihr das? Ich bin auf eure Meinung dazu sehr gespannt und weiß jetzt schon, hier scheiden sich die Geister!