Spanier Aslan und Lewitzer Skippy the Jumper

Letztes Jahr habe ich mit meiner lieben Kollegin Friederike Scheytt eine Fototour durch den Norden von Deutschland gemacht. Auf dieser Reise durften wir unheimlich tolle Menschen und Tiere kennen lernen. Nach und nach zeige ich euch die entstandenen Bilder.

Heute ist PRE Aslan und Lewitzer-Welsh Mix Skippy the Jumper an der Reihe. Im Vorfeld hatten wir mit Nadine, der Besitzerin, besprochen, was uns an Motiven vorschwebt. Sie hat uns von einer Kiesgrube erzählt und da Friederike und ich beide sehr gern in solchen Locations fotografieren, war für uns klar, dass wir zu dieser Sandgrube müssen.

Als wir bei Nadine am Hof ankamen wurden wir sehr herzlich empfangen und haben uns gleich sehr wohl gefühlt. Dann ging es auch schon ans eingemacht und wir haben Aslan und Skippy verladen und sind mit Hänger und Pferden im Gepäck zur geplanten Location gefahren.

Unseren mobilen Zaun konnten wir vor Ort super aufbauen und haben somit eine sichere Location geschaffen, dachten wir, dazu später mehr!

Vor Ort gibt es für die Pferde meist nochmal ein kurzes Feintuning. Die Bürste kommt nochmal zum Einsatz genauso wie Feuchttücher und Co. Die Pferdchen werden nochmal auf Vordermann gebracht bevor wir sie in aller Ruhe mit der Location und den Grenzen dieser bekannt machen. Dabei achten wir immer darauf, dass das Pferd am Halter und Strick den Zaun, sprich seine Begrenzung, gezeigt bekommt. Natürlich hatten wir auch Helfer dabei, denn im Team geht alles einfacher und macht natürlich mehr Spaß!

Dann konnte es auch schon los gehen und Aslan durfte sich auspowern. Er hat uns tolle Momente mit viel Power gegeben die wir mit der Kamera einfangen konnten. Schwierig an dieser Location war allerdings, dass sie sich halb in der Sonne und halb im Schatten befand.

Aslan wurde das Spiel des hin und her laufens allerdings schnell zu doof und er zeigte uns das Springpferd in sich. Der Zaun war eher weniger ein Problem für ihn und so hatten wir plötzlich und ungeplant ein freilaufendes Pferd. Aslan hat eine Runde gedreht und lies sich problemlos wieder einfangen. Solche Momente sind nicht schön aber man kann leider bei Fluchttieren nicht jedes Risiko zu 100% ausschließen. Wir gehen aus solchen Gründen auch immer mit zwei Pferden an eine Location, denn in 90% der Fälle zieht der Herdentrieb das Pferd zurück zu seinem Kumpel.

Als wir uns von dem Schock erholt hatten und Aslan wieder sicher am Halfter und Strick war, durfte Skippy noch zeigen was in ihm steckt und das tat er auch. Ein richtig hübsches Kerlchen der Kleine!

Nach den Motiven in der Sandgrube waren noch Bilder in einem nahe gelegenen See geplant. Leider verließ uns dort die Sonne komplett, da der Weiher rund herum sehr bewachsen war. Dort haben wir aufgrund der Lichtsituation keine Motive mehr umgesetzte sondern sind neben an auf die Wiese gegangen um bei ein paar Portraits das Gegenlicht zu nutzen.

Nach dem Fotoshooting haben wir den Abend gemütlich beim grillen ausklingen lassen und hatten noch eine tolle Zeit miteinander! Wir werden uns wieder sehen und darauf freue ich mich schon sehr!

Ganz unten wartet auch ein Vorher-Nachher Bild auf Euch…